Septiembre 26, 2016

Snacks

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Wer schon einmal in Ecuador oder generell Süd- und Mittelamerika war, kennt diese beliebten Chips aus Kochbananen, auch “Chifles” genannt, sowie dünn geschnittene ausgebackene Scheiben aus Yuca. Wir bieten diese in verschiedenen leckeren Sorten und in Bio-Qualität vom kleinen ecuadorianischen Familienunternehmen Platayuc an. Yuca ist eine bis zu 50 Zentimeter lange Wurzel mit brauner Schale und weißem Inneren. Ihr Geschmack ist neutral bis süßlich, die Konsistenz ähnlich wie manche Kartoffelsorte. Sie wird oft gekocht oder frittiert als Beilage gereicht, in Suppen und Nachtischen verwendet.

Bei Kiwa gibt es exotischere Varianten aus Feldfrüchten, wie natürlich bunten autochthonen Kartoffelsorten, Süßkartoffeln und roter Bete. Diese werden im Andenhochland auf über 3000 Metern Höhe nach traditioneller Weise angebaut und von Hand geerntet werden.

Beide Unternehmen backen ihre Chips in nachhaltig angebautem Palmöl aus. Es ist wichtig hier zu unterscheiden, denn wie bei jedem anderen Feldprodukt, kommt es auch beim Öl nicht auf das “was?” sondern vor allem auf das “wie?” im Anbau an. Nachhaltig kultiviert, hat der Anbau von Palmöl nicht die negative Wirkung, die ihm vor allem in den letzten Jahren zugesprochen werden, sondern ist eine wertvolle Quelle für gesunde ungesättigte Fettsäuren, die seit Jahrhunderten von der einheimischen Bevölkerung vieler Länder geschätzt wird.

Problematisch sind in erster Linie Monokulturen – übrigens auch bei Kakao, Kaffee, eigentlich allen Pflanzen. SIe sind anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Wenn eine Krankheit ausbricht, geht meist die ganze Ernte verloren, was für die Erzeugerfamilien dramatische Folgen haben kann. Wir setzen daher wenn möglich auf nachhaltigen Mischanbau, bei dem kein Einsatz von Pestiziden nötig ist, da die Pflanzenfamilie sich gegenseitig schützt. Heutzutage ist dieses System als Permakultur bekannt. In Ecuador heißt das traditionelle Agroforstsystem “Chakra”.